Kreuzbein - Schlüssel bei Rückenschmerzen
Buch Sanfte Manuelle Therapie SMT
Die Wirbelsäule ist der Schlüssel zur Gesundheit

Häusliche Nachbehandlung - erfolgswirksam für die SMT®

Die häusliche Nachbehandlung ist eine der 3 Säulen der SMT®.

Durch den - bei starken Beschwerden - täglich selbst gesetzten Heil-Impuls erreicht der Mensch nach und nach eine größere Selbstständigkeit (Autonomie) gegenüber seinem Behandler.
Und gleichzeitig erwirbt er ein Verständnis des Schmerz-Wirkens in seinem Körper, und wie er dieses gezielt beeinflussen kann.

Dieses Gefühl, seinem Schmerz nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein, ist ein wertvoller Nebeneffekt der immer selbstständigeren Anwendung der SMT®.

Aus der Salutogeneseforschung (Wissenschaft der Entstehung von Gesundheit) ist bekannt, dass eine innere Haltung / Überzeugung, seinen Schmerz oder andere Beschwerden wieder in den Griff bekommen zu können, also eine berechtigte Hoffnung auf Besserung zu haben, wesentlich dafür ist, sich selbst für gesund zu halten. (einen absoluten Gesundheitsbegriff gibt es nicht, höchstens im Sinne der bekannten WHO-Definition).

Die Vermittlung der Nachbehandung und der Verweis auf nicht hilfreiche Haltungen (Schonhaltung) oder Bewegungsmuster findet im Rahmen jeder SMT®-Behandlung in der Praxis statt.
Das Ziel ist, Anatomie-gerechtes Verhalten zu lernen. Das heißt, seinen Körper möglichst nur so in Stellung zu bringen, wie es anatomisch vorgesehen und daher gesund ist. Und ihn auch nur ebenso zu bewegen. Und zu lernen, was zu tun ist, wenn der Alltag doch einmal zur ungesunden Haltung oder Bewegung geführt hat.

Über diese Haltungs- und Bewegungsschule in Zusammenhang mit der häuslichen Nachbehandlung erlangt der Patient  schnell eine relative Autonomie vom Behandler. Das heißt, der Mensch lernt, sich selbst (oder seinen Familienmitgliedern) nach einem vom SMT®-Therapeuten festgelegten Nachbehandlungs-Schema zu helfen, so dass nach den ersten Behandlungsterminen in der Praxis (Dauer ist Beschwerde-abhängig) die hauptsächliche Therapiearbeit vom Patienten selbst durchgeführt wird.
Relative Autonomie heißt, dass schwere und schwerste Erkrankungen des Bewegungsapparates nun einmal nicht über Nacht zu beseitigen sind, also eine regelmäßige Therapie über größer werdende Zeitabstände durchgeführt wird. Und parallel dazu die häusliche Nachbehandlung. Und Bewegung, in der Hauptsache Entspannungs-Gehen.

So wird die einstige Krankheits-Behandlung in der Praxis mehr und mehr zu einer selbständig nach Therapieanweisung durchgeführten Gesundheitsvorsorge zu Hause: Prävention, also regelmäßiges Vorbeugen.

Wer sich nicht selbst behandeln möchte, braucht mehr Praxisbehandlungen, um zum gleichen Erfolg zu gelangen.
Aber ohne Gehen geht es bei “alten” Beschwerden nicht voran!
Die Wundertherapie SMT beruht nicht auf geistiger Heilung, sondern auf klarer Anwendung nachvollziehbarer anatomischer Prinzipien und der Hebelgesetze der Physik in regelmäßiger Anwendung plus spazieren gehen.
Die beeindruckenden Ergebnisse, von denen viele berichten, sind strukturiert und diszipliniert erarbeitet.
Sie beruhen auf aktiver Beteiligung des behandelten Menschen. Für manche ist das harte, bisweilen körperlich schmerzhafte Arbeit an der Körperstruktur - aber eine die sich lohnt.

Eigentlich ist die SMT® wie Zähne putzen: Etwas, das einfach in den Alltag integriert wird, nachdem man die Entscheidung getroffen hat, das “es” einem was bringt und deshalb regelmäßig angewendet werden möchte.

Die häusliche Nachbehandlung ist ausdrücklich keine Gymnastik! Sondern es handelt sich um echte Therapiegriffe (per Hand und Therapiemitteln wie Hartgummball, Holzpilz und oszillierendem Flächenmassagegerät) die bei regelmäßiger Anwendung solange als zielgerichtete Heilimpulse wirken, bis z.B. das Kreuzbein endlich wieder in der vorgesehenen Position steht, soweit dies medizinisch möglich ist. Festsitzende Muskelverspannungen, die über Jahre aufgebaut wurden, lassen sich naturgemäß nicht mit ein paar Behandlungen in der Praxis lösen. Je besser der Patient mitarbeitet, desto schneller sind Ergebnisse bei Befindlichkeit und Schmerzen zu erreichen. Und dann ist es auch eine preiswerte Therapie.

Die SMT® nach Dr. Graulich (Sanfte Manuelle Therapie) entwickelt sich weiter. Und: der Körper reagiert auf die  Nachbehandlung, so dass diese von Zeit zu Zeit an die veränderten Befunde angepasst werden. Deshalb ist es für Behandelte sinnvoll bis notwendig, nach Abschluss der eigentlichen Therapie in größeren Abständen den Bewegungsapparat nachuntersuchen und die Selbstbehandlungstechniken für die eigene, individuelle Situation vom SMT®-Therapeuten aktualisieren und anpassen zu lassen: Die häusliche Nachbehandlung muss dem individuellen Befund des Menschen angepasst sein, dieser ändert sich im Laufe der Behandlung.

Seit 2009 ist die Nachbehandlung von Becken und Lendenwirbelsäule deutlich vereinfacht und effizienter gemacht worden.

Die SMT® leistet mit ihrem strukturierten Nachbehandlungskonzept einen wertvollen Beitrag im Hinblick auf den  “mündigen Patienten”.

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